Hallo lieber Workshopteilnehmer,

vielen Dank, dass Du bei 20plusX Summer School WORK AND PLAY mitmachst und somit ein Projekt unserer Fakultät unterstützt.

Leider sind wir gezwungen, dir mitzuteilen, dass wir die Summer School verschieben müssen. Grund dafür sind Terminüberlagerungen, die wir nicht vorhersehen konnten. Daraus haben sich für uns enorme organisatorische Probleme ergeben, die die Workshopreihe an diesem Termin nicht ermöglichen.

Wir bedauern das sehr und möchten uns vielmals dafür entschuldigen, Dir so kurzfristig für Juni absagen zu müssen. Wir haben lange und intensiv über diese Entscheidung diskutiert. Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, weil wir jetzt in den Startlöchern stehen und uns alle sehr auf die Workshops und Vorträge gefreut haben.

Der neue Termin ist nun für den Beginn des nächsten Semesters angesetzt: Die Summer School wird voraussichtlich im Oktober 2013 stattfinden.

Wir sehen die Terminüberlagerung, die uns zu dieser Verlegung zwingt, als Chance und wollen die gewonnene Zeit nutzen um für dich ein noch besseres Event zu organisieren und umzusetzen. Wir hoffen natürlich sehr, dass du ebenfalls im Oktober teilnehmen willst. Solltest du allerdings deine Karte zurückgeben wollen, ist das selbstverständlich kein Problem.

Die Workshops werden voraussichtlich dieselben bleiben, Änderungen sind jedoch möglich.

Wir werden dich rechtzeitig über alles weitere informieren.

Falls Du Fragen hast wegen des neuen Termins oder etwas anderem, zögere Dich bitte nicht und kontaktiere uns. Wir stehen für alle Fragen zur Verfügung: info@20plusX.de

Herzliche Grüße +
besten Dank von uns allen nochmal für Deine Unterstützung,

Prof. Xuyen Dam
Eva Baumann
Abigail Canary
Anna Eginger
Julia Emslander
Karin Fischnaller
Fabian Glatzeder
Lisa Gürtner
Severin Iberl
Kadir Kara
Stephanie Kawan
Natalie Kral
Daniel Ober
Melanie Pohl
Max Schachtner
Sandra Spiegelsberger
Cathrin Ziegler

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20plusX
Summer School

Work and Play

20.–23. Juni 2013
München

6 Workshops
90 Teilnehmer

Fakultät für Design
Hochschule München





SUMMER SCHOOL

Diesen Sommer geht die Fakultät für Design der Hochschule München mit 20plusX in die nächste Runde. Nach dem großen Erfolg des Typografie Symposiums im April 2011 freuen wir uns dieses Jahr unter dem Motto 'Work and Play' einen lockeren und inspirierenden Raum für Kreativität und Produktivität zu schaffen.


Hinter der Summer School verbirgt sich ein gemeinsames, kommunikatives Erarbeiten von Konzepten, Ideen und Entwicklungen und ein spielerischer und experimenteller Umgang mit Gestaltung. Dies findet im Rahmen von sechs unterschiedlichen Workshops aus den Bereichen Foto-, Industrie- und Kommunikationsdesign statt.


Wir begrüßen herzlich alle Designstudenten unterschiedlichster Fachrichtungen einen der 90 Teilnehmerplätze einzunehmen. Die 20plusX Summer School bietet außerdem interessante Vorträge, kulturelle Veranstaltungen (unter anderem in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne) sowie eine finale Ausstellung, welche die Arbeitsergebnisse einem öffentlichen Publikum präsentieren wird.

Programm



Die Vorträge sind öffentlich und kostenlos.

DO, 20. Juni 2013


Vorträge

15:00 Begrüßung

17:00 Holger Jacobs

18:00 Jörg Koopmann

FR, 21. Juni 2013


Workshop Tag 1

09:00 Workshops

12:00 Pause

13:00 Workshops

SA, 22. Juni 2013


Workshop Tag 2

09:00 Workshops

12:00 Pause

13:00 Workshops

18:00 Veranstaltungen

SO, 23. Juni 2013


Ausstellung

10:00 Aufbau

12:00 Eröffnung

Wir beginnen unsere Summer School mit einer bayerischen Brotzeit im Garten unserer Fakultät, Infanteriestraße 13, München.


Änderungen im Programm vorbehalten

Workshops



Holger Jacobs
Mind Design

Das 1999 gegründete Studio mit Sitz in London ist auf die Entwicklung visueller Markenidentitäten spezialisiert. Das Team um Holger Jacobs und Romilly Winter gestaltet für eine große Bandbreite von Kunden sorgfältig durchdachte Erscheinungsbilder und Printprodukte. Der Prozess und das damit verbundene Spiel stehen im Vordergrund.


Die große Corporate Design Maschine

Keiner braucht uns Designer mehr. Kunden wissen sowieso schon genau, was sie wollen und wenn nicht, beauftragen sie einen Strategieexperten oder Projektmanager der uns sagt, was zu tun ist. Fokusgruppen und Internetstatistiken entscheiden über Kreativität. Wir werden immer mehr in die Rolle von reinen Technikern oder visuellen Kosmetikern gedrängt. Folge einfach dem Brief und mach, dass es gut aussieht.


Warum rationalisieren wir uns daher nicht einfach weg? Wir ersetzen uns selbst durch eine Maschine. Während die Maschine arbeitet, spielen wir oder gehen einen trinken. In diesem Workshop wollen wir eine 'große Corporate Design Maschine' bauen, eine Maschine, welche die am häufigsten erwähnten zehn Adjektive in jedem Brief darstellt, bzw. dazu perfekt passende Arbeiten erstellt.


Jeder Workshopteilnehmer wird eine Sektion der Maschine bauen. Wir werden dazu gewöhnliche Haushaltsgegenstände benutzen und hier braucht keiner eine abgeschlossene Mechanikerausbildung. Am letzten Tag werden wir die Maschine im Rahmen der Ausstellung in Betrieb setzen. Anschließend gehen wir dann alle in die Frühpensionierung.




Erwin Bauer
Tobias Schererbauer
buero bauer

buero bauer ist eines der führenden Designbüros für visuelle und räumliche Kommunikation in Österreich. In Wien entwickelt das Team um Erwin Bauer Gestaltungslösungen, die überraschend und alltagstauglich zugleich sind.


start game

Das Wort „Spiel“ kommt ursprünglich vom Wort „Tanzbewegung“ und wird rein zum Spaß gemacht, zum Vergnügen, zur Entspannung. Trotzdem wird aus Spaß leicht Ernst - das Spiel wird zur Sucht, der Wettkampf zur übersteigerten Leistungsforderung oder zur tödlichen Auseinandersetzung (Romeo und Julia). Die Grenze zwischen Spiel und Realität wird verwischt. Der am stärksten wachsende Bereich im Design ist die Spieleentwicklung, die Game Industry übernimmt mittlerweile mit den reichweitenstärksten Onlinespielen eine präsentere Rolle als Hollywoodfilme ein. Spielt man Spiele gemeinsam, werden sie interaktiv, komplexer und oft auch unterhaltsamer. Wir haben gelernt mit umfassenden Regelwerken umzugehen, lernen rasch durch Beobachten, kopieren das Verhalten anderer, verbessern und entwickeln uns – und haben einfach Spaß – und lernen spielerisch.


Geben wir dem Spiel seine Leichtigkeit zurück und entwickeln wir spontan Spiele, die andere reizen mitzumachen, ihre Neugier und ihre Geschicklichkeit herausfordern, sie anstacheln, sich zu messen oder sich einfach nur zu lachen. Denn Humor ist immer noch eine der wichtigsten Begleiterscheinungen vieler guter Spiele. Abgesehen von Spannung und strategischen Überlegungen funktionieren einfache Spiele wie „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Uno“ immer noch erstaunlich gut.


Der Spielstart
Jede Gruppe an DesignerInnen bekommt ein Spielgerät (z.B. Fußball, Joy stick, … Messer)


Die Spielentwicklung
Lass Dich vom Spielgerät inspirieren – lote aus, was es kann, was es nicht kann – wie sein Einsatz Spaß macht oder wie es zweckentfremdet werden kann. Baue Dein eigenes Spielsetting aus Karton, das auch physisch mit dem Spielgerät benutzt werden kann. Es kann ein Ticket, Spielgeld, Trophäen geben, Spiele können ev. nur gemeinsam erfolgreich beendet werden. Überleg Dir kluge oder subversive Regeln. Belohnungen sind erlaubt. Gibt es ein Spielgeld? Kostet das Spiel Startgeld? Es kann Stationen geben, Punkte, ein Stadion, Publikum und fanatische Fans – alles ist denkbar. Oder wird es nur der einarmige Bandit?


Der Spielerfolg
ist der Maßstab des Designerfolgs. Involviere das Publikum, das die Ausstellung besucht, die Studierenden, Freunde und zufällige Gäste – je mehr spielen und Spaß haben, desto besser.




Zsuzsanna Ilijin
Hello Yellow Studio

Hello Yellow Studio ist ein Amsterdamer Designbüro, das 2008 von Zsuzsanna Ilijin gegründet wurde. Das Studio kreiert unter anderem Illustrationen, Bücher und Fashionprints.


Let's play and hunt for the future!

Wir entwickeln eine neue Bilderwelten-Kollektion für die Zukunft. Wie wird unsere Welt in der Zukunft in 50 Jahren aussehen? Wird es fliegende Autos geben, besteht alles aus Flatscreenbildschirmen, wie kommunizieren wir, welche Produkte wird es geben? Zukunftsmusik, Essen, Kultur, Technik, Zusammenleben – wie könnte das alles aussehen und welchen Einfluss hat das auf Gestaltung? Wie wird die Gestaltung von morgen aussehen?


Zwei Tage lang werden wir mittels verschiedener Kreativitäts- und Spieltechniken neue Ideen entwickeln, um diese dann in Bilderwelten darzustellen. Zur Ausstellung präsentieren wir die Kollektion der Zukunft.




Jörg Koopmann

Der Münchner Fotograf ist Co-Initiator des FotoDoks, dem Festival für Dokumentarfotografie in München, und ist als Co-Kurator in verschiedenen Projekten involviert. Er veröffentlichte seine Arbeiten unter anderem im Monocle, der Neuen Zürcher Zeitung oder der Zeit.


playshop

0:0

rot–weiß vs. gelb–schwarz oder arbeit nervt vs. nerven arbeiten

Wer arbeitet eigentlich, wer spielt? Lässt sich das immer trennen oder vereinbaren? Wo entsteht arbeit, wo wird gespielt? Und warum? Arbeit und Spiel oder Beruf und Hobby? Eine Feldforschung. Spielfeld München. Feldarbeit für alle.


1:0

Playmobil

Erst mal weg vom Schreibtisch und Computer, und wieder zurück in die Playstation. Material erarbeiten und spielerisch damit umgehen als Prinzip. Es gibt Regeln, das verbindet Arbeit und Spiel. Und wir proben, wo es Sinn macht, Regeln aufzustellen, zu ignorieren, zu genießen. Falsch is the new richtig. Wir dokumentieren unsere Arbeit, um damit zu einem konkreten, kollektiven Ergebnis zu kommen.


2:0

Wir brauchen irgend eine Form von Digitalkamera (highend oder Handy, egal), Stift, Papier, Schere, Zugang zu Computern, Hirn, Herz, Hunger.




Johannes Bissinger
Christian Lange

Der Münchner Designer Johannes Bissinger entwickelt unter anderem typografische und bildnerische Konzepte für den Kulturbereich. Bei Herburg Weiland kreierte er das Erscheinungsbild für das Residenztheater. 2012 gründete er sein eigenes Design Studio.


BOULEVARD

Was: Konzeption, Gestaltung und Produktion eines Printproduktes bestehend aus Bild/Text-Tafeln.


Wie: Als Grundlage unserer Recherche dient die Tagespresse (regionale Zeitungen aus Wien/München). Aus selektierten Headlines/Schlagzeilen entwickeln wir narrative Bildserien. Die vorgefundenen Schlagzeilen werden dabei interpretativ bebildert oder selbst gezeichnet – und neu editiert.


Produkt: Jeder Student gestaltet mindestens 3 bis 5 Bögen (Text/Bild). Als Endprodukt wird die neu editierte Zeitung in kleiner Auflage über Kopierer und Drucker produziert. Als Präsentation entsteht eine Text/Bild-Installation vor Ort.


Schlagwörter: Zeitung — Schlagzeile — Assoziation — Typografie — Bild — Narration — Interpretation — Frage — Aussage




Happypets

Happypets ist ein experimentelles Studio aus Lausanne, das in den Bereichen Grafik Design, Tattoo und Illustration tätig ist.


Zunächst erstellen wir eine Auswahl von 100 Begriffen, um eine zufällige Auswahl davon in Google einzugeben. Dabei generiert die Suchmaschine eine große Anzahl von Bildern. Dieses Material gilt als Ausgangslage für weitere Manipulationen und neue persönliche visuelle Outputs: Poster, Fanzine, Zeitungen, T-Shirts, …


Der Workshop findet auf Englisch statt.




Veranstaltungen



sa, 22. Juni 2013


Geplante Führungen

ab 18:00


TypeWalk – Typografischer Spaziergang durch München; Führung durch das Haus der Kunst.


Genauere Informationen zu den Führungen folgen so bald wie möglich.

Tickets



Tickets können derzeit nicht gekauft werden. Wir beantworten dir gerne alle Fragen zu deinem bereits erworbenen Ticket.

20plusX-Team



Unser Team besteht aus 16 Studenten für Kommunikationsdesign. Unter der Leitung von Professor Xuyen Dam wollen wir an den großen Erfolg des 20plusX Typografie Symposiums 2011 anknüpfen und die erste 20plusX Summer School auf die Beine stellen. Unser Ziel ist es nicht nur die Designszene in München näher zusammen zu bringen, sondern auch Designern national und international eine Plattform für Austausch und Entwicklung zu bieten.


Wir freuen uns über jeden Workshopleiter und -teilnehmer, Referenten und Unterstützer.


Ein herzlicher Dank an:

Slanted




design.hm.edu